Banner Lexikon

Anfangsbuchstabe anklicken:

A

B

C

D

E

F

G

H

I

J

K

L

M

N

O

P

Q

R

S

T

U

V

W

X

Y

Z

0-9 + sonstige

Lexikon der Informations-Technologie - Buchstabe B

 

B1

Standard für Chipkartenlesegeräte. Ermöglicht die universelle Ersetzbarkeit von Chipkartenlesegeräten für unterschiedliche Chipkarten

B2B

Business to Business. E-Business-Begriff für Kommunikation zwischen Firmen

B2C

Business to Consumer. E-Business-Begriff für Kommunikation zwischen Firmen und Konsumenten

Backbone

Ein Backbone ist eine Hochgeschwindigkeitsleitung mit hoher Bandbreite, die das Rückgrat eines Netzwerkes bildet. Durch ihn fliesst der Datenhauptstrom, der mehrere kleinere Netze verbindet. Einzelne Knoten werden ausschliesslich an den Sub-LANs und nicht am Backbone angeschlossen.

Backslash

\ = ASCII-Zeichen 92. Trennt Verzeichnis- bzw. Dateinamen bei der Angabe mit Pfad bei DOS und Windows.

BACKUP

Datensicherung, Kopieren der Daten auf einen anderen Datenträger (meist ein Bandlaufwerk).

Bandbreite

Kapazität des Übertragungsmediums. Heutzutage bezeichnet die Bandbreite den maximalen Durchsatz eines Übertragungskanals. Je grösser die Bandbreite, desto mehr Informationen kann in einer Zeiteinheit übertragen werden.

Bandlaufwerk

Streamer. Laufwerk, das Daten auf einem Magnetband abspeichert bzw. von diesem abruft. Wird zur Datensicherung verwendet, siehe auch BACKUP

Banner

Werbegrafik auf WebSites. Ein Klick auf das Banner führt zum Web-Angebot der werbenden Firma.

Barebone-PC

Kleinst-Rechner in meist schicken Mini-Gehäuse samt spezieller Hauptplatine, die sich mit handelsüblichen Komponenten bestücken lässt. Speicher (RAM), Prozessor, Festplatte, Monitor, Betriebssystem und Tastatur müssen nachgerüstet werden. Barebone ist aber nicht gleich Barebone - jeder Hersteller hat da seine eigenen Vorstellungen: verkleinerte Midi-Tower, Desktop-Gebäuse, kompakte Würfel sind auf dem Markt. Mehr als eine Festplatte, ein CD- oder DVD-Laufwerk passt in kaum ein Gehäuse.

Basisanschluss

ISDN-Anschluss, der zwei B-Kanäle von je 64.000 bit/s und einen Steuerkanal (D-Kanal) mit 16.000 bit/s umfasst. Die beiden Nutzkanäle können unabhängig voneinander für jeden im ISDN angebotenen Dienst genutzt werden. Man kann also z. B. telefonieren und zur gleichen Zeit faxen oder surfen.

Basisstation

siehe Feststation

Batchdatei

Stapeldatei. Eine Folge von automatisch abzuarbeitenden Kommandos. Dateinamenserweiterung (Extension) = .BAT

Baud

Masseinheit für die Geschwindigkeit pro Sekunde eines Modems. Baud und bps stimmen nur bei binärer Übertragung überein. Ein Modem mit 28 800 Baud verändert das Signal, das über die Telefonleitung gesendet wird, 28 800mal in der Sekunde. Jede Veränderung kann aber die Übertragung von mehreren Datenbits bedeuten, so dass die tatsächliche Übertragungsrate des Modems höher liegt als die Baudrate.

Bcc

(Blind carbon copy); in Gegensatz zur Cc sieht der Empfänger der E-Mail nicht, dass noch an weitere Adressen dieselbe E-Mail geschickt wurde.

Benutzerkennung

Die Benutzerkennung ist Voraussetzung dafür, um sich überhaupt an einem Netzwerksystem anmelden zu können. Die Benutzerkennung wird individuell für die einzelnen Benutzer vergeben. Neben den Benutzerkennungen kann dem einzelnen Benutzer zusätzlich auch noch ein Passwort zugewiesen werden.

Benutzerkonto

siehe Account

BETA-Version

Bezeichnung für eine bereits lauffähige, aber noch auf Fehler zu untersuchende neue Version einer Software

Betriebsystem

Abk. BS. Software eines Rechners - auch OS (operating system) - die unbedingt vorhanden sein muss, damit die Hardware von den Anwendungsprogramme genutzt werden kann. Es ist die Schnittstelle zwischen Mensch und Computer. Das BS organisiert die Zusammenarbeit der Zentraleinheit (CPU) eines Computers mit den Peripheriegeräten und verwaltet die Dateien und Programme. Beispiele: MS-DOS, Mac OS, Windows 9x, OS/2, Windows NT, UNIX, Linux, usw. Das Betriebssystem besteht aus einer Reihe von Systemprogrammen, die die Benutzung der CPU, der Peripherie und der Dienstprogramme erst ermöglicht. Die Steuerung und Verwaltung der internen Rechnerfunktionen, sowie die Informationsein- und -ausgabe mit der Tastatur, der Maus, dem Bildschirm und dem Drucker werden vom Betriebssystem übernommen.

bidirektional

Bezeichnung für Schnittstellen bzw. Leitungssysteme, die eine Übertragung von Daten in beide Richtungen (senden/empfangen) zulassen.

Bildlaufleisten

Die Bildlaufleisten, engl. Scrollbars, befinden sich am unteren und rechten Windows-Fensterrand, sofern in einem Fenster nicht der gesamte Inhalt angezeigt werden kann. Mit Hilfe der Bildlaufleisten kann man sich innerhalb eines Dokumentes bewegen und den momentan nicht sichtbaren Teil im Fenster sichtbar machen.

Bildschirmschoner

Wenn ein Monitor über längere Zeit immer das gleiche Bild anzeigt, kann das Bild einbrennen und die Leuchtschicht beschädigen. Die Konturen bleiben dann auch nach Ausschalten des Monitors dauerhaft sichtbar. Bildschirmschoner verhindern dies, indem sie entweder den Bildschirm verdunkeln oder ein ständig wechselndes Bild anzeigen. So wird die Leuchtschicht nicht beschädigt. Heute werden Bildschirmschoner allerdings nur noch aus ästhetischen Gründen eingesetzt.

Bildschirmspeicher

Dieser Arbeitsspeicher ist auf der Grafikkarte integriert und enthält die Bildinformation

Bildschirmtext

siehe Btx

Bildtelefonieren

Kommunikationsart, bei der die Teilnehmer nicht nur akustisch miteinander kommunizieren, sondern auch in direktem Blickkontakt miteinander stehen. Bildtelefon-Verbindungen werden im ISDN über Videokonferenzsysteme realisiert

Bildtrommel

Photoempfindliche, elektrisch geladene Trommel im Laserdruckern. Der Laserstrahl entfernt Punkt für Punkt an den Stellen die Ladung, an denen keine Bildinformation vorhanden ist oder der Laserstrahl trägt Punkt für Punkt die Ladung auf die Bildtrommel, wo Bildinformation zu sehen ist. Damit das Tonerpulver nicht gleich wieder vom Papier herunterrieselt wird es mit Hitze auf dem Papier fixiert.

Bildwiederhol- frequenz

auch Bildfrequenz, Refreshrate oder Vertikalfrequenz. Anzahl der pro Sekunde wiederholten Monitorbilder. Je öfter das geschieht, desto weniger flimmert das Bild. 75 Hz Bildwiederholfrequenz sind mindestens notwendig, damit der Anwender das Bild als flimmerfrei empfindet

Binär

zweiwertig. Ein System zur Darstellung von zwei Zuständen, z.B. 0/1, ja/nein, ein/aus.

Binärdatei

Eine Datei, die z. B. Grafiken, Töne, Videosequenzen oder Programme enthält.

BIOS

Basic Input / Output System. Fest gespeichertes Programm, das beim Booten des Computers die Hardware überprüft, die Systemdateien lädt und den Rechner betriebsbereit macht.

Bit

Abk. für Binary Digit. Kleinste Informationseinheit in der Computertechnik. Signale werden in den logischen Zuständen “0” und “1” dargestellt

Bit/s

bps ist eine Masseinheit der Übertragungsgeschwindigkeit und drückt die übertragenen Bit pro Sekunde aus. Siehe auch Baud

Bitmap

siehe Pixelgrafik

B-Kanal

Nutzkanal im ISDN. Ein Basisanschluss verfügt über zwei Nutzkanäle mit je 64.000 bit/s, ein Primärmultiplexanschluss stellt 30 Nutzkanäle mit je 64.000 bit/s zur Verfügung

Blindfarbe

Eine Farbe, die bei verschiedenen Scannern ausgewählt werden kann und die dann vom Scanner nicht gelesen wird. Sehr praktisch bei der Texterkennung von Formularen, die farbig unterlegt sind.

Blocksatz

Bezeichnung für eine Gestaltungsform von Texten. Der Text wird am linken und rechten Rand bündig gesetzt, so dass ein gerader Rand entsteht. Das Textprogramm muss zwischen den einzelnen Wörtern Leerzeichen setzen, damit alle Zeilen gleich lang ausgedruckt werden.

Blue Screen

Bei Windows werden Fehleranzeigen auf blauem Untergrund angezeigt. Das ist der gefürchtete Blue Screen

Bluetooth

Netzwerk-Funktechnologie für kleine Netze mit bis zu 8 Teilnehmern, Multiplexdatenrate 700 kBit/s im 2,4-GHz-Band und einer Reichweite von 10 Meter (im Haus) bis100 Meter (Freifläche).

BNC

British Naval Connector. Bezeichnung einer Steckverbindung für Koaxialkabel, z.B. beim Antennenkabel von Fernsehern oder in (älteren) PC-Netzwerken.

BNC-Kabel

1. Monitor: fünf einzelne abgeschirmte Kabel für die drei Grundfarben sowie die horizontale und vertikale Synchronisation
2. Netzwerk: Koaxialkabel in (älteren) Netzwerken mit unterschiedlichen Wiederstand je nach Topologie (Ethernet 50 Ohm).
3. Antennenkabel für Fernseher (75 Ohm).

Bookmark

Lesezeichen bei Netscape bzw. Favoriten beim Microsoft Internet Explorer. Die URL häufig besuchter Web-Seiten werden darin gespeichert und können schnell aktiviert werden.

Booster

Leistungsverstärker zur Erhöhung der Sendeleistung von Handys bei Autoeinbausystemen

Booten

Neustart des Computers. Der Computer aktiviert alle erforderlichen Komponenten, damit das Betriebssystem geladen werden kann, welches dann die weiteren Aufgaben übernimmt. 

bps

Siehe Bit/s

Breitband- Datentransfer

Übertragung hochvolumiger Daten mit erhöter Bandbreite.

Bridge

Brücke. Hardware zur Verbindung von Netzwerken. Wird heute nur selten und in grossen Netzwerken eingesetzt, mittlerweile durch Switches oder Router ersetzt.

broadcasting

Sendung, Übertragung. Verteilung von Nachrichten in Netzwerken, meist genutzt für die Verständigung der Netzwerkkomponenten untereinander.

Browser

Browser sind Anwendungsprogramme mit grafischer Benutzeroberfläche, um im Internet surfen zu können. Die meistbenutzten Browser sind der Internet Explorer von Microsoft und der Netscape Navigator bzw. Communicator.

Btx

Bildschirmtext. Onlineangebot der Bundespost, Vorläufer von T-Online.

Bubble-Jet

Bezeichnung für ein Tintenstrahldruckverfahren bei Druckern oder Telefaxgeräten

Buchstabenwahl

Mit der Buchstabenwahl (Vanity) werden die Rufnummern nicht durch Ziffern dargestellt, sondern durch Wörter. Ohne die Rufnummer zu kennen, kann mittels buchstabenbeschrifteter Telefontastatur die Rufnummer gewählt werden

Buffer overflow

Stapelüberlauf. Fehlermeldung im PC.

Buffer under run

Bei einem Buffer-Underrun leert sich der Pufferspeicher des CD-Recorders gänzlich. Ein Buffer-Underrun tritt immer dann auf, wenn der CD-Recorder schneller schreibt, als die Eingabedaten von einer zu langsamen Quelle (Festplatte oder CD-ROM-Laufwerk) gelesen werden. Bei älteren Brennern ohne Burn prof Korrektur ist der Rohling Schrott, bei neueren Brennern mit Burn-Prof Korrektur wird der Brennvorgang nach angemessener Füllung des CD-Pufferspeichers fortgesetzt.

bug

Programmierfehler. Sollten durch Programmergänzungen, genannt Bug-Fixes, von den Softwarefirmen beim Bekanntwerden des Bugs korrigiert werden.

Burn proof

Buffer under run Korrektur. Ohne Brun proof durfte der Datenstrom während eines Brennvorgangs unter keinen Umständen abreißen. Wenn der Datenstrom hingegen während des Brennens mit der Burn proof-Technologie abreißt, dann stellt das System die Position der zuletzt geschriebenen Daten fest und schickt den Brenner in eine Warteschleife. Sobald neue Daten in ausreichender Menge eingetroffen sind, fährt der Schreiblaser in die markierte Position und brennt den Rohling weiter.

Bus

Datenleitung, an der mehrere Empfänger/Sender angeschlossen sind. Kann sich innerhab des PC’s befinden (PCI-Bus), aber auch als (veraltetes) Netzwerk die PC’s verbinden. ISDN wird ebenfalls als Bussystem verkabelt.

Bus-Master

Diese Einsteckkarten sind in der Lage, die Kontrolle des PCI-Bus zu übernehmen, ohne dass die CPU eingreifen muss.

Busnetz

Netzwerktopologie. Bei einem Busnetz sind alle Stationen an einer gemeinsamen Leitung angeschlossen, ohne einen Ring zu bilden (Ringnetz) und ohne einen zentralen Knoten zu haben (Sternnetz). Am Anfang und Ende des Leiters befinden sich sogenannte Terminatoren, um die Busleitung abzuschliessen. Jede Station ist über eine Adresse definiert, mit deren Hilfe Nachrichten eindeutig zuzuordnen sind. Wird die Busleitung unterbrochen, bricht das ganze Netz zusammen. Bei modernen Netzwerken mittlerweile ohne Bedeutung.

Button

Schaltfläche einer grafischen Benutzeroberfläche wie z. B. Webseiten.

Byte

kleinste Speichermenge für die Darstellung von Zeichen. Im allgemeinen acht aufeinanderfolgende Bits. 8 Bit verschlüsseln ein Zeichen nach dem ASCII-Code, 1 KiloByte = 1.024 Byte, 1 MegaByte = 1.048.576 Byte