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0-9 + sonstige

Lexikon der Informations-Technologie - Buchstabe D

 

Daemon

zeitweilig im Hintergrund arbeitendes Server-Hilfsprogramm

DAT

Digital Audio Tape. DAT-Recorder werden sowohl als HiFi-Musikkomponente als auch als Bandlaufwerk zur Datensicherung im Computerumfeld eingesetzt.

data base

engl. für Datenbank

data cartridge

Datenkassette: einer Variante des Magnetbandes, die auch bei PCs zur Datensicherung eingesetzt wird

Datei

engl. file. Die Informationen, die der Computer verwendet, werden in Dateien gespeichert. Dateien sind die kleinsten dem Anwender zugänglichen Verwaltungseinheiten. Sie enthalten Programme oder Daten.

Datei-Manager

Dienstprogramm zur vereinfachten Handhabung von Dateien, Verzeichnissen/Ordnern und Datenträgern. Beispiele: Windows-Datei-Manager, Explorer für Windows, Norton Commander.

Dateinamens- erweiterung

engl. Extension, Suffix. Einige Beispiele:
.BAT: Stapeldateien (Batchdateien) bei den Betriebssystemen MS-DOS und OS/2. Die Dateien enthalten Befehle, die abgearbeitet werden, bis das Dateiende erreicht ist.
.BMP:= Windows-Grafikformat zur Speicherung von Bildern und Grafiken. Es können Bilder mit bis zu 16,7 Mio. Farben in diesem Format gespeichert werden. BMP ist sehr speicherintensiv.
.EPS: Encapsulated PostScript. Datei, die mit einem PostScript-fähigen Programm erstellt wurde und nun in einem anderen Programm, z. B. einem DTP-Programm, weiterverarbeitet wird. Der eigentlichen PostScript-Teil ist durch einen Vor- und Nachspann mit Datei-Informationen erweitert.
.EXE: Englische Abkürzung für executable = ausführbar. Die Abkürzung von ausführbaren Programmen verwendet. EXE-Dateien lassen sich durch Eingabe ihres Dateinamens aktivieren.
.GIF: Graphics Interchange Format. Grafikformat, mit dem Grafiken verlustfrei und speichersparend übertragen werden können. Wichtiges grafisches Element im Internet. GIF hat nur 256 Farben, weil jeder Punkt nur mit 8 Bit gespeichert wird, eine davon kann transparent sein. Das GIF-Format eignet sich für animierte Grafiken.
.RTF: Rich Text Format. Selten benutztes Textformat
.SYS: Systemdateien
.TIF: Tagged Image File Format (TIFF). Weit verbreitetes Dateiformat für Pixel-Grafiken, sehr speicherintensiv.
.TXT: Textdateien ohne Steuerzeichen für Schriftart, -grösse usw.
.WAV: Audiodateien (Klangdateien). Bei der Speicherung erfolgt keine Komprimierung. Abgespielt werden WAV-Dateien z.B. über den Mediaplayer von MS-Windows.
.ZIP: Datei mit komprimierten Daten

Datei-Server

siehe File-Server.

Dateisystem

Ordnungs- und Zugriffssystem für Daten; Teil des Betriebssystems; meist unabhängig vom Speichergerät. Siehe FAT, NTFS

Datenbank

Bezeichnung für Dateien mit Sammlungen gleichartiger, strukturierter Daten wie z. B. Adresslisten oder Artikelbestände. Beim relationalen Datenbank werden die Felder und Datensätze in Tabellen geordnet, die miteinander verknüpft werden können. Bekannte Datenbanken: dBase, FoxPro, MS-Access.

Datenexport

Daten aus einem Programm in ein anderes übertragen, z. B. die Übergabe aus einem Tabellenkalkulationsprogramm an ein Textverarbeitungsprogramm.

Datenfeld

Untereinheit eines Datensatzes in einer Datenbank oder Tabelle. In Datenfeldern werden Informationen von einem Typ, z. B. der Name in einer Adressendatei gespeichert. Die Art und Reihenfolge der Datenfelder bestimmt die Struktur der Datensätze.

Daten- fernübertragung

Abgekürzt auch DFÜ. Übertragung von Daten zwischen Computern, die über eine grössere Distanz über das Telefonnetz oder Funk verbunden sind. Über die DFÜ können einzelne Computer bis hin zu grösseren Netzwerken verbunden werden. Anwendungen: Mailboxen, Btx, Internet.

Datenhighway

Synonym für Internet

Datenimport

Daten aus einem anderen Programm übernehmen, z. B. das Einfügen aus einem Tabellenkalkulationsprogramm in ein Textverarbeitungsprogramm.

Datenkollision

Bei einer Datenkollision treffen die Signale verschiedener Nachrichten aufeinander und zerstören sich gegenseitig.

Datenkompression

1. Modems moderner Bauart können die Daten, die sie senden, während der Übertragung komprimieren. So wird der Datendurchsatz erhöht.
2. Datenspeicherung grosser Datenmengen zur Sicherung werden zur Verringerung des Platzbedarfs komprimiert (z.B. mit WinZip)

Datenpaket

Innerhalb eines Netzwerkes und bei der Datenfernübertragung werden Daten in Form von “Paketen” verpackt und weitergeleitet. Pakete verfügen über eine bestimmte Grösse, eine Adresse und einen Absender, um den korrekten Versand zu gewährleisten.

Datensatz

Bestandteil einer Datei, die aus einer Sammlung von Datensätzen besteht. Ein Datensatz kann strukturiert (aufgeteilt in Datenfelder) oder unstrukturiert (z. B. Absatz in einem Brief) sein.

Datenträger

Ein Datenträger ist jedes Systemlaufwerk, z.B. Diskette, CD-Rom, Festplatte.

Datentyp

Datenfelder werden einem bestimmten Datentyp zugeordet. Das können sein: Textfelder, nummerische Werte, Wahrheits-, Fehler-, Datums- und Zeitwerte.

Datenübertragungs-Rahmen

engl. Frame format. Der Datenübertragungsrahmen ist die “Verpackung” der Daten für die Übertragung im Netzwerk. Im wesentlichen besteht er aus einem Vorspann (Absender- und Empfänger), den Daten und einer Ende-Sequenz.

Datenübertragungs- rate

Siehe Übertragungsrate

Datenverarbeitungs- anlage

Deutsche Bezeichnung für den englischen Begriff Computer. Jede technische und/oder elektronische Anlage, mit der eine Datenverarbeitung möglich ist

Datex-P

Paketvermittelndes Netzwerk zur Übertragung niedrigvolumiger Daten nach dem X.25-Standard, wie z. B. Electronic Cash.

Dauerüberwachung

Zusätzliche Leistung im ISDN. Ständige Überwachung der Funktionsfähigkeit und Übertragungsqualität eines Euro-ISDN-Anschlusses.

daughtercard

egl. Tochterkarte. Erweiterungskarte für Computer, PDA usw., meist an speziellen Slots, für nicht standardisierte Aufrüstungen, z. B. CPU’s, Speicher usw.

DB-15

15-poliger serieller Stecker (Gameport); auch für RG 11 Thick-Ethernet

DB-25

25-poliger serieller Stecker (RS-232)

DDE

Dynamic Data Exchange. Dynamischer Datenaustausch zwischen verschiedenen Programmen, z. B. bei Windows

DDR-DRAM

Double Data Rate-DRAM. Speicher, bei dem auf beiden Flanken des Speichertaktes Daten übertragen werden und die dadurch doppelt so schnell werden.

Decoder

Die Zugangssoftware des Online-Dienst T-Online wird als Decoder bezeichnet

DECT

Digital European Cord-less Telecommunication. Europäischer Standard für schnurlose digitale Telefone und schnurlose Telefonanlagen, Zwischen mehreren Handgeräten können kostenfreie interne Gespräche geführt werden. Ein weiterer Vorteil ist die erhöhte Abhörsicherheit (GAP).

Defragmentierung

Aufräumen eines Datenträgers, meist der Festplatte. Die Teile einer Datei (Fragmente) werden in zusammenhängende Sektoren gelegt und Leerräume gefüllt. Dadurch wird der Zugriff wieder schneller.

DeNIC

Deutsches Network Information Center. Institution für die Vergabe aller Namen in der der Top-Level-Domain .de

Desktop

1. Bezeichnung für PCs, meist liegend unter dem Monitor auf dem Schreibtisch eingesetzt werden
2. Bedieneroberfläche eines Programms.

DFÜ

siehe Datenfernübertragung

DHCP

Dynamic Host Configuration Protocol. Stellt Computern IP-Adressen dynamisch zur Verfügung.

Dialer

Meist unbeabsichtigt auf den PC geholte Programme, die die Einwahl ins Internet über eine vorbestimmte Verbindung herstellen. Wenn eine 0190-er Nummer das Ziel ist, kann damit eine Leistung über die Telefonrechnung abgerechnet werden. So entstehen meist ungewollte Verbindungen, die mitunter auch noch bei den folgenden Einwahlen weiter bestehen. Dabei kommen leicht Rechnungen von vielen hundert Euro zustande. 0190-0-Nummern können auch schon bei einmaligem Anwählen astronomische Kosten verursachen. Ab dem Jahr 2003 werden die 0900-er Nummern vergeben, bei denen ebenfalls jede Einwahl unbegrenzte Kosten verursachen kann.

dial up

Verbindung eines Computers zum Internet über eine Telefonleitung im Wählverfahren

digital

Speicherungsform elektronisch erfasster Daten in der Form von Nullen und Einsen

Digitale Signatur

Digitale Unterschrift, mit der sich der Absender von elektronischen Nachrichten eindeutig identifizieren kann. Wichtig z. B. bei elektronischen Nachrichten (E-Mail) und Bestellungen im Internet

Digitale Sprachübertragung

Durch die international genormte Puls Code Modulation (PCM) werden analoge Sprachsignale in einen digitalen Impulsstrom von 64.000 bit/s umgewandelt. Vorteile: bessere Sprachqualität und geringere Störanfälligkeit bei der Übertragung

DIMM

Dual-Inline Memory Module. 168polige Speichermodule, 64 Bit Adressbus-Breite mit SDRAM- oder EDO-Speicherchips.

DIP

Dual Inline Package. Kleine Schalter in einem Schalterblock für die Einstellung von Adressen, Interrupts usw.

Direct3D

3D-Schnittstelle von Microsoft

Directory

Inhaltsverzeichnis von Festplatten, CD-Rom, Diskette. Enthält Dateinahme, Grösse der Datei in Bytes, Erstellungsdatum und -Uhrzeit usw. Siehe auch FAT

Direktruf

Sperrt das Telefon für alle Rufnummern ausser für eine individuell eingegebene Nummer. Nach Abnehmen des Hörers und Betätigen einer beliebigen Taste wird automatisch die Verbindung zu der gespeicherten Rufnummer hergestellt.

disconnect

Abbruch einer bestehenden Verbindung zwischen zwei Rechnern in der Datenfernübertragung

Disk Array

siehe RAID

Diskette

Auch Floppy-Disk genannt. Auswechselbarer Datensträger, Standard in jedem PC. Frühere Grösse mit “weichem” Material in 5.25 Zoll heute ohne Bedeutung. Heute 3,5 Zoll Grösse mit 1,44 MB Speicherkapazität. Verliert durch mittlerweile preiswerte CD-Brenner auch an Bedeutung.

Disk Striping

siehe RAID

Display

Computermonitor mit LCD-Anzeige, Bildschirm bei tragbaren Computern

D-Kanal

Steuerkanal im ISDN. Jeder ISDN-Anschluss verfügt über einen Steuerkanal, über den der Verbindungsaufbau abgewickelt wird. Zusätzlich können über den D-Kanal Wahlinformationen (z. B. Übermittlung der Rufnummer) weitergegeben und in begrenztem Umfang Nutzdaten übertragen werden.

DLL

Dynamic Link Library. Dynamische Funktionsbibliothek für oft benötigte Programmroutinen in Windows-Programmen.

DMA

Direct Memory Access. Ermöglicht den direkten Datentransfer zwischen einem DMA-Controller und dem Arbeitsspeicher des PC ohne den Umweg über die CPU.

D-Netz

Bezeichnung für die beiden deutschen GSM-Funktelefonnetze von T-Mobil (D1) und Mannesmann Mobilfunk (D2).

DNS

1. Domain Name Server. Einer IP-Adresse, die sich kaum jemand merken kann, wird ein Domain-Name zugeordnet.
2. Domain Name Service. Protokoll im Internet

Dockingstation

Hardwarekomponente, in der einen Laptop eingesetzt wird, um weitere Schnittstellen sowie Steckplätze für Hardwareerweiterungen zur Verfügung zu haben.

Domain

Name im Internet, z.B. kautz.online aus www.kautz.online.de

Domain Grabbing

Reservieren von Domainnamen, um sie später teuer verkaufen zu können.

Domäne

Logische Einteilung von Computern und Benutzern in Microsoft-Netzwerken. Erleichtert die zentralisierte Verwaltung und Wartung

Dongle

Kopierschutzstecker, der auf eine Schnittstelle gesteckt wird. Dieser Stecker enthält ein EPROM, dessen Vorhandensein überprüft wird. So ist es möglich, die Ausführung des Programms durch Unbefugte zu verhindern (Raubkopie), da zu jedem Programm nur ein Kopierschutzstecker ausgeliefert wird.

Dotcom

Firmen, deren Internet-Namen die Top-Level-Domain “.com” hat.

Download

Dateien von einem fremden PC oder einem Server auf den eigenen PC übernehmen.

dpi

dots per inch = Punkte pro Zoll. Masseinheit für die Auflösung von Druckern und Faxgeräten. Je höher die Auflösung, desto gleichmässiger und hochwertiger werden die Abbildungen.

Drag-and-Drop

“Ziehen und fallen lassen". Bedienungstechnik unter grafischen Benutzeroberflächen wie z.B. Windows. Datenobjekte können mit der Maus erfasst und verschoben werden.

DRAM

Dynamic Random Access Memory. Dynamischer Schreib- und Lesespeicher. Wird im Allgemeinen als Hauptspeicher eingesetzt.

DSL

Digital Subscriber Line. Sammelbegriff für Zugangstechnologien, mit denen über ein normales Kupferkabel Daten in einer hohen Bandbreite übertragen werden können. Von der Deutschen Telekom als T-DSL angeboten.

DSL-Modem

Spezielles Modem für die Datenübertragung mit Hilfe der DSL-Zugangstechnologie.

DSP

Delivery Service Pack. Preiswerte Software-Lizenz samt CD und Handbuch . Soll nur mit einem neuen PC-System verkauft werden. Siehe auch OEM

DSS1

Digital Subscriber Signalling System No.1. Signalisierungsprotokoll zwischen dem Endgerät und der ISDN-Vermittlungsstelle. Hierbei werden Informationen, die für den Verbindungsaufbau und für die Verbindungssteuerung relevant sind, über den D-Kanal des ISDN-Anschluss übertragen.

DTP-Programm

Desktop Publishing. Hochwertige Vorlagenherstellung mit Computerprogrammen

DualMode Handy

Mobiltelefon, das sowohl als schnurloses Telefon als auch als Mobiltelefon genutzt werden kann. Je nachdem, wie weit man von der Basisstation des Mobiltelefons entfernt ist, wählt sich das DualMode Handy in das Festnefz oder das Mobilfunknetz ein.

Dual-System

andere Bezeichnung für Binärsystem

DVD

Digital Video Disc. Datenträger für Multimedia, meist abwärtkompatibel zur CD-Rom. Inzwischen auch in wiederbeschreibbarem Format (DVD-RW), aber noch recht teuer.