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0-9 + sonstige

Lexikon der Informations-Technologie - Buchstabe F

 

FAQ

Frequently Asked Question: häufig gestellte Fragen zu allerlei Themen mit den entsprechenden Antworten. FAQ's sind meist im Internet zusammengestellt, um Usern eine Hilfe zu bieten.

Farbtiefe

gibt die Zahl der gleichzeitig darstellbaren Farben an. Bei einer Farbtiefe von 8 Bit sind das 2 hoch 8, also 256 Farben, bei 16 Bit 2 hoch 16, also 65536 Farben (Highcolor oder auch Directcolor) und bei 24 Bit 2 hoch 24, also 16,7 Millionen Farben (Truecolor).

FAT
FAT16
FAT32

File Allocation Table. Die FAT stellt eine Art Inhaltsverzeichnis von Disketten und Festplatten dar, in der in Form einer Tabelle die Position, Grösse und Verteilung von Dateien auf dem Datenträger angegeben wird. Das Betriebssystem legt hierzu die FAT in zwei Kopien am Anfang des Datenträgers ab. Beschädigungen der FAT können zum totalen Verlust aller Daten auf dem Datenträger führen. Das FAT-Dateisystem ermöglicht den Zugriff durch die Betriebssysteme Windows NT, Windows 95, Windows 98, Windows 3.x, MS-DOS und OS/2. Siehe auch Directory

Fax

Kurzform für Telefax. Überträgt Texte, Grafiken und Dokumente über das Telefonnetz. Faxgeräte sind entweder für das analoge Telefonnetz ausgelegt (Fax Gruppe 3: maximale Übertragungsrate von 9.600 bzw. 14.400 bit/s) oder arbeiten im ISDN (Fax Gruppe 4: Übertragungsrate 64.000 bit/s). Die Faxgeräte der Gruppe 3 können nur über einen Terminaladapter oder über eine Telefonanlage an das ISDN angeschlossen werden.

Fax on Demand

Allgemeine Bezeichnung für den Abruf von Textdokumenten durch den Empfänger. Hier kann mit einem Faxgerät der Abruf schriftlicher Nachrichten aus einem Server erfolgen.

Faxpolling

Ermöglicht den Abruf von Textdokumenten von anderen Faxgeräten

Faxweiche

Erforderlich beim Betrieb von Fax und Anrufbeantworter oder Telefon an einem Telefonanschluss. Es gibt zwei Weichentypen: Aktive Weichen nehmen den Anruf entgegen und erkennen ein Fax am Faxton (CNG-Signal). Passive Weichen treten erst in Aktion, wenn ein Anrufbeantworter oder Telefon die Verbindung übernommen hat. Erkennen sie dann den Faxton, wird der Anruf vom Faxgerät angenommen.

FDDI

Fiber Distributed Data Interface. Netzwerkarchitektur mit hoher Ausfallsicherheit und hohem Preis. Ursprünglich für Glasfaserkabel entwickelt, später auch auf Twisted-Pair-Kabeln. Es arbeitet mit 100 Mbit/s in einem logischen Ring nach dem Token-Prinzip.

Fernabfrage

Anrufbeantworterfunktion. Aus der Ferne Nachrichten abhören, meist in Verbindung mit Möglichkeiten wie Nachrichten löschen oder Ansagen ändern.

Ferndiagnose / Fernwartung

Betreuung von Endgeräten via Telefon oder PC-PC-Verbindung über Telefonleitung. Spart in vielen Fällen den Einsatz eines Servicetechnikers vor Ort.

Festplatte

engl. Harddisk. Massenspeicher für Computerdaten. Zwei gängige Schnittstellen: SCSI (meist für Server) und IDE (für alle anderen PCs). Die IDE-Platten werden mit unterschiedlichen Geschwindigkeiten (meist 5400 oder 7200 Upm) und verschieden grossen Cache-Speichern angeboten.

Feststation

Zentraleinheit von schnurlosen Telefongeräten. Es gibt zwei verschiedene Ausführungen: Die einfache Feststation dient zum Aufladen der Handgeräte. Bei den so genannten Komforttelefonen ist die Feststation gleichzeitig als Telefon nutzbar, die Handgeräte werden über separate Ladestationen aufgeladen

Fiber Optic cable

siehe Glasfaserkabel

FIFO

First In, First Out. Abarbeitung von Warteschlangen zur Datenpufferung nach dem FIFO Prinzip. Hauptsächlich werden sie dort verwendet, wo die Datenquelle schneller Daten produziert als das Datenziel verarbeiten kann, wie zum Beispiel bei Drucker und Diskettenlaufwerk.

file sharing

Gemeinsamer Dateizugriff. Bezeichnung für den gleichzeitigen Zugriff mehrerer Programme oder Anwender auf dieselbe Datei.

File-Server

Ein Computer, der für alle Netzteilnehmer Daten, Software und Peripheriegeräte (z. B. Drucker) verwaltet. Auf dem File-Server läuft auch das Netzwerkbetriebssystem, z.B. Windows NT/2000/XP, Novell Netware oder UNIX. Bei kleinen Netzen übernimmt die Aufgaben meist ein PC, bei grösseren Netzen ein speziell ausgestatteter Rechner.

File-Transfer

Datenübertragung von einem Computer zu einem anderen, z. B. mit FTP-Programmen.

Firewall

Ein Firewall soll vor unberechtigtem Zugriff von Aussen schützen, z. B. als Grenze zum Internet. Firewalls analysieren die Datenströme und melden nicht zugelassene Aktivitäten.

Fire-Wire

Ein für Multimediadaten besonders gut geeignete Schnittstelle nach dem Standard IEEE 1394. Sehr schnelle, seriell arbeitende Schnittstelle für Multimedia- Übertragungen (Videoübertragung in Echtzeit) mit bis zu 400 MBit/s. Bis zu 63 Geräte lassen sich an einen Port anschliessen. Siehe auch i-Link

First-Level Domain

Englische Bezeichnung für den letzten Teil eines Namens im Internet. Bei “www.telekom.de” lautet die First-Level Domain “de” und bezeichnet in diesem Fall das Land.

Fixiereinheit

Heizsystem eines Laserdruckers. Der Toner wird auf das Papier übertragen und durch Erhitzen fixiert.

Flachbildschirm

engl. Flatscreen. Bezeichnung für Bildschirme, die im Vergleich zu herkömmlichen Bildröhren keine Wölbung, sondern eine flache Mattscheibe besitzen. Durch die Flachbauweise werden Verzerrungen in den Randbereichen ausgeschaltet. Zur Flachbildschirmdarstellung werden verschiedene Techniken verwendet (z. B. LCD, Plasmabildschirm, Trinitronröhren).

Flash Card

PCMCIA-Karte mit Flash Memory.

Flash Memory

Flash Memory ist als EEPROM-Chip als PC-Card (PCMCIA), Compact Flash (CF) Card, Miniature Card (MC) und Solid State Floppy Disc Card (SSFDC) erhältlich und wird in Notebooks, Network-Routern, Druckern, PDAs und Digitalkameras als Massen- oder Programmspeicher verwendet.
Im Flash-Speicher können einzelne Bytes adressiert und ausgelesen, Schreib- und Löschvorgänge aber nur blockweise erfolgen. Die Lese-Zugriffszeiten derzeit bei etwa 100ns. Die Anzahl der Programmier- und Löschzyklen liegt ca. bei 100.000. Im Allgemeinen wird ein Datenerhalt über einen Zeitraum von 10 Jahren garantiert.
Zwei Haupttypen sind erhältlich: Linear Flash und ATA Flash. Beim Linear Flash Modul kann jede beliebige Adresse von aussen direkt angesprochen werden. Beim ATA-Flash findet intern eine Adressumsetzung statt, so dass diese Variante wie eine Festplatte angesprochen werden kann.

Flashspeicher

Chip, der nach dem Ausschalten des Systems seine Daten bewahrt. Siehe auch Flash Memory und EEPROM.

Flatrate

zeitlich unbegrenzter Telefon- bzw. Internetzugang zum Festpreis.

Flatscreen

siehe Flachbildschirm

Fliesspunkt- Darstellung

Bezeichnung für ein bestimmtes Zahlenformat, das auch die Darstellung von gebrochenen Zahlen ermöglicht. Des weiteren können bei dieser Zahlendarstellung wesentlich grössere Zahlenwerte dargestellt werden als bei der Festpunktarithmetik. Die Fliesspunktzahl besteht aus 3 Komponenten: der Mantisse (m), der Basis (b) und dem Exponenten (a).

Fliesstext

In der Textverarbeitung ermöglicht der Fliesstext die Eingabe eines Textes ohne Unterbrechungen. Ist die aktuelle Zeile vollgeschrieben, werden folgende Zeichen bzw. Wörter automatisch in die nächste Zeile übernommen.

floating point

Gleitkomma oder Fliesskomma. Art der Computerdarstellung von Zahlen durch ein bewegliches Komma.

Flood

Bezeichnung für einen Angriff auf die Verbindung eines Computers zu einem Service im Internet.

Floppy-Disk

Siehe Diskette

Floptical

Ein Floptical-Laufwerk kann herkömmliche 3,5-Zoll-Disketten und die speziellen FODs mit einer Kapazität von 20,8 MByte lesen. Die Informationen werden magnetisch abgespeichert, der Schreib-/Lesekopf wird aber durch einen Laserstrahl geführt.

Flussdiagramm

Ein Flussdiagramm stellt graphisch den Ablauf eines Programmes dar.

FM-Synthese

FM = Frequenz Modulation. Die meisten Soundkarten verfügen über FM-Synthesizer, mit denen mehrere elektrische Schwingungen überlagert und dadurch künstlich Klänge erzeugt werden

Folientastatur

Engl. touch sensitive keyboard. Eine Tastatur, die aus einer Kunststoffoberfläche besteht, auf der die einzelnen Tastenbezeichnungen aufgedruckt sind. Beim Drücken dieser Felder wird der Kontakt zu einer zweiten Folie geschlossen. Aufgrund ihrer Unempfindlichkeit gegenüber Schmutz und Flüssigkeiten werden Folientastaturen häufig im industriellen Bereich eingesetzt.

Follow-me

Leistungsmerkmal von Telefonanlagen zur Rufumleitung von Gesprächen am Zieltelefon.

Font

Computer-Schriftart. Gebräuchlich sind vor allem die beiden Typen “True Type Font” (TTF) und “PostScript Type-1 Font” (PS); Die Schriften werden nicht über ein Punktmuster dargestellt, sondern aus Vektoren generiert, so dass sie ohne Qualitätsverlust vergrössert und verkleinert werden können.

Font Editor

Bezeichnung für ein Programm zur Änderung oder Erstellung von Zeichensätzen

formatieren

Auf fabrikneuen Festplatten und Disketten müssen zunächst Spuren und Sektoren eingerichtet werden, um die später zu speicherndern Daten korrekt adressieren zu können.

Forum

Bezeichnung für die Newsgroups bei Online-Diensten. Allein bei CompuServe gibt es mehr als 600 verschiedene Foren, welche jeweils einem bestimmten Thema zugeordnet sind.

FPM-RAM

Fast Page Mode DRAM. RAM in Rechnern älterer Bauart, für heutige Rechner zu langsam.

Fraktal

Bezeichnung für künstliche, aus bestimmten Formeln errechnete unregelmässige Grafiken. Der Begriff wurde in den 70er Jahren von einem Mathematiker namens Mandelbrot eingeführt, daher auch oft Mandelbrotmenge genannt. Kennzeichnend für Fraktale ist, dass sich trotz ihrer Unregelmässigkeit in kleineren Ausschnitten stets Wiederholungen des grösseren Gesamtbildes finden. Diese sich wiederholenden Strukturen werden auch Apfelmännchen genannt.

Frame

engl. Rahmen. Durch Einteilung des Bildschirms in mehrere rechteckige Bildschirmbereiche können HTML-Seiten innerhalb dieser Bereiche unterschiedlich dargestellt werden.

Frame Relay

Protokoll für den Datenaustausch in Wide Area Networks (WANs). Frame Relay ist eine Variante des X.25-Protokolls, verzichtet jedoch im Unterschied zu diesem auf dessen Fehlererkennungsmethode. Dadurch ist Frame Relay zwar unzuverlässiger, aber dafür schneller als X.25. Mit Hilfe dieses Protokolls können Datenpakete unterschiedlicher Länge (von 262 Bytes bis 8 Kilobytes) mit bis zu 1.544 Megabyte pro Sekunde übertragen werden.

FrameLink Plus

Netzwerkdienst der Deutschen Telekom. Festverbindung, die den schnellen Datenaustausch von LAN zu LAN über Hochleistungsnetze ermöglicht.

freecall

Für den Anrufer kostenfreie Rufnummer. Bisher Service 0130. Seit dem 1. Januar 1998 werden diese Rufnummern auf freecall 0800 umgestellt.

Freeware

Frei verfügbare Software. Sie kann ohne Bezahlung genutzt und an andere weitergegeben werden. Meist behält sich der Autor aber das Copyright vor und verbietet die kommerzielle Nutzung. Vergleiche: Public Domain

Freigabe

Durch die Freigabe werden Systemressourcen (Dateien, Verzeichnisse, Festplatten, Drucker) eines Computers anderen Benutzern im Netzwerk zugänglich gemacht.

Freisprechen

Ermöglicht freihändiges Telefonieren bei Telefonen mit eingebautem Mikrofon und Lautsprecher.

Frequently asked questions

Siehe FAQ

Frequenz

Anzahl der Schwingungen pro Sekunde

Frequenz-Modulation

Ändern der Frequenz einer Trägerfrequenz, um digitale oder analoge Signale zu übertragen

Friktionsantrieb

Einrichtung zum Papiertransport bei Druckern mittels zweier Walzen, die sich gegeneinander drehen. Wird meistens für den Transport von Einzelblättern verwendet.

Frontend

Bei einer Client-/Server-Anwendung die Komponenten, die auf dem Client ausgeführt werden

FTP

File Transfer Protocol. Ein Dateiübertragungsprotokoll zwischen zwei Rechnern, das im Internet oder in lokalen Netzen mit TCP/IP eingesetzt wird.

FTZ

Fernmeldetechnisches Zentralamt. Diese Amt vergab die Zulassungsnummern für solche Geräte, die an das Postnetz angeschlossen werden. Heutiger Nachfolger dieser Institution ist das Bundesamt für die Zulassung in der Telekommunikation (BTZ).

Funkrelais

Dient zur Reichweitenvergrösserung von schnurlosen Telefongeräten. Innerhalb des vergrösserten Funkbereichs können Anrufe angenommen und getätigt werden. Auch während eines Gesprächs kann man sich innerhalb des gesamten Funkbereichs frei bewegen

Funktionstasten

Die obere Tastaturreihe der Standardtastatur wird im wesentlichen von den Funktionstasten F1 - F12 eingenommen. Diese Tasten können vom Anwendungsprogramm mit besonderen Funktionen (z. B. F1 für Hilfe) belegt werden.