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0-9 + sonstige

Lexikon der Informations-Technologie - Buchstabe R

 

RAID

Redundant Array of Inexpensive Devices. Fehlertolerantes Speichern von Daten, in der Regel auf Festplatten. Durch mehrfaches Schreiben auf verschiedenen Festplatten gleicher Bauweise bleiben die Daten auch bei teilweisem Ausfall des Datensystems verfügbar.
RAID Level 0: Disk Striping. Mehrere kleine Laufwerke werden zu einem grossen logischen Laufwerk zusammengefasst. Die Daten werden in kleine Blöcke aufgeteilt (ab 1 Byte) und verteilt auf die Platten geschrieben. Ist eigentlich kein Raid, da keine Fehlerredundanz vorhanden ist und bei Ausfall einer Platte die gesamten Daten verloren sind.
RAID Level 1: Plattenspiegelung (Mirroring). Alle Daten einer Platte (oder mehrerer) werden gleichzeitig auf eine andere (oder mehrere andere) geschrieben. Die Platten, die sich gegenseitig spiegeln, sollten von gleichen Typ sein. Bei Ausfall einer Platte kann hier weitergearbeitet werden. Bei Einsatz mehrerer Festplatten kostenintensiv, da immer die doppelte Menge erforderlich ist.
RAID Level 2: Disk Striping mit ECC (Error Correction Code). Die Daten werden wie bei Raid0 in Stripe Sets geschrieben, zusätzlich auf mehreren anderen Platten die ECC-Bits. Bei Laufwerksausfall gehen dadurch die Daten nicht verloren. Beim Schreiben der Daten geht jedoch Zeit verloren.
RAID Level 3: Disk Striping mit Paritäts-Laufwerk auf vier oder mehr Laufwerken. Alle ECC-Informationen werden auf ein zusätzliches Paritätslaufwerk geschrieben. Dabei geht Zeit verloren, die Fehlertoleranz ist gegeben.
RAID Level 4: Disk Striping mit grossen Datenblöcken und Paritäts-Laufwerk. Wie Raid3, jedoch Striping mit grossen Blöcken, dadurch effizienter. Lässt parallele Lesevorgänge und einfache Erweiterung zu.
RAID Level 5: Striping mit Parität. Bei Raid3 und Raid4 muss bei jedem Schreibzugriff auf die Parity-Disk zugegriffen werden, die damit zum Flaschenhals wird. Raid5 verteilt Parity und Daten auf alle Laufwerke und eliminiert dadurch den Engpass. Raid5 ist die am weitesten verbreitete Lösung der fehlertoleranten Systeme.
Andere Raid-Level: Neben oben genannten Raid-Leveln, die sich als Standard etabliert haben, werden oft noch andere (teils herstellerspezifische) Level genannt, die aber in der Regel nur Modifikationen oder Erweiterungen oben genannter Level darstellen.

RAM

Random Access Memory - Schreib-Lese-Speicher, Arbeitsspeicher. Enthält nur solange Daten, wie elektrische Spannung anliegt.

RAM-Disk

Ein im RAM-Speicher des Rechners simuliertes Laufwerk

Random access

Wahlfreier, direkter Zugriff auf beliebige Daten eines RAMs oder einer Datei

Random file

Datei, deren Daten im Gegensatz zur sequentiellen Datei mittels wahlfreiem Zugriff oder Direktzugriff gelesen und geschrieben werden können

RAS

Remote Access Service. Mit RAS auf Computern unter Windows NT können die Clients über Telefonleitungen Verbindung zu einem Remote-Netzwerk herstellen. Der RAS-Server fungiert als Gateway zwischen dem Remote-Client und dem Netzwerk.

Rastern

Grafiken oder Photos in Rastergrafiken umzuwandeln. Die entstandene Rastergrafik erscheint je nach Auflösung mehr oder minder grobkörnig.

RAW

CD-Brenner, die den RAW-Modus unterstützen, sind in der Lage, eine CD Bit für Bit zu kopieren. Dadurch kann u. a. der Kopierschutz überwunden werden.

RDRAM

Rambus DRAM. Der Speicher wird auf der steigenden und auf der abfallenden Flanke der System-Clock angesprochen. Ein Einkanal-Rambus-Speicher liefert mit 1,6 GB/s eine um den Faktor 3 höhere Leistung als ein 64-bit-100-MHz SDRAM-Modul. Der Hauptvorteil der Rambus-Technologie liegt jedoch darin, dass 2 oder 4 Rambus Kanäle parallel genutzt werden können. Somit sind mit 2 Kanälen eine Bandbreite von 3,2 GB/s und mit 4 Kanälen eine Bandbreite von 6,4 GB/s erreichbar.

Read only

Nur lesen. Eine Bezeichnung für schreibgeschützte Dateien.

Real Audio

Eigenständiges Internet-Soundformat, mit dem man über eine schnelle Verbindung auch Echtzeit-Audio hören kann.

Real Media

Eigenständiges Internet-Videoformat, mit dem man die Videos bereits beim Laden abspielen kann. Datei-Extension = .rm.

Real Video

Eigenständiges Internet-Videoformat, mit dem man über eine schnelle Verbindung in Echtzeit Video betrachten kann.

Record

Siehe Datensatz

Record Locking

Im Gegensatz zum File Locking wird mit Record locking die Möglichkeit bezeichnet, einzelne Datensätze zu sperren. Auf gesperrte Datensätze können andere Benutzer nicht zugreifen. Wird meist in Datenbanken angewendet, da hier mehrere Nutzer gleichzeitig aktiv sein müssen.

Redundanz

Als redundant werden doppelt oder mehrfach vorhandene Teile bezeichnet, die die Ausfallsicherheit erhöhen sollen, z.B. zwei oder mehr Netzteile für einen PC.

Referenzmodell

siehe OSI-Schichtenmodell

Refreshrate

Bildwiederholfrequenz, Bildfrequenz oder Vertikalfrequenz. Anzahl der pro Sekunde dargestellten Monitorbilder. Sollte minimal bei 75 Hz liegen.

Refresh-Zyklus

Für das Auffrischen der dynamischen RAMs (DRAM) belegten Zyklen

Relationale Datenbank

siehe Datenbank

Release

Versions-Nummer einer Hard- oder Software.

Remote

Entfernt oder ferngesteuert

Remote-Control

Fernsteuerung. Programme, die Computer über Datenfernübertragung oder Netzwerk fernzusteuern, z.B. für Fehlersuche oder Schulungen.

Repeater

Verstärker im Netzwerk. Siehe Hub

Reset

Neustart des Computers

Ressourcen

Betriebsmittel. Hierunter versteht man alle Hard- und Software-Komponenten, die zur Verfügung stehen.

Return

Carriage return für Wagenrücklauftaste bei Schreibmaschinen. Dient als Synonym für die Datenfreigabe-Taste. Wird auch als Enter-Taste bezeichnet. Mit der Return-Taste werden die in den Computer eingegebenden Befehle abgeschlossen und zur Bearbeitung freigegeben.

RG-11

Koaxialkabel, Antennenkabel für Fernsehen, 75 Ohm

RG-58

Koaxialkabel für (veraltetes) Ethernet (ThinEthernet), max 10 Mbit, 50 Ohm

RG-62

Koaxialkabel für ArcNet, 93 Ohm

RGB

Rot, Grün und Blau. Farbmischung der meisten Drucker

RIPE

Réseaux IP Européens. Das europäische TCP/IP Netz, das von EUNet betreut wird. Es handelt sich hierbei um einen Zusammenschluss europäischer Provider

RISC

Reduced Instruction Set Computer. Prozessoren mit vereinfachtem Befehlssatz

RJ11

Telefon-Stecker für 2-Paar-UTP mit 4 Kontakten (gleiche Funktion wie TAE-Stecker)

RJ12

Stecker für 3-Paar-UTP mit 6 Kontakten. Je nach Verwendungdungszweck sind auch nur 4 Adern durchgeschaltet!

RJ45

Netzwerk-Stecker für 4-Paar-UTP mit 8 Kontakten. Wird auch für ISDN-Endgeräte verwendetet. Je nach Verwendungszweck 4, 6 oder 8 Adern durchgeschaltet!

Roaming

Leistungsmerkmal zellularer Funknetze, dass die Erreichbarkeit aktivierter Mobilstationen standortunabhängig in allen Funkzellen des gesamten Versorgungsbereichs eines Netzes sicherstellt. Roaming kann sich auch über gleichartige Netze verschiedener Netzbetreiber, wie beispielsweise beim internationalen Roaming im europäischen GSM-System, erstrecken (International Roaming).

Robot

Programm, das für Suchmaschinen Web-Sites nach Suchbegriffen absucht

ROM

Read Only Memory. Festspeicher, der vom Computer nur gelesen werden kann.

ROM-BIOS

Siehe BIOS

Root

Wurzelverzeichnis eines Laufwerks

Router

Ein Netzwerkgerät für die Ermittlung des optimalen Weges zwischen zwei Netzwerken und die Übermittlung der Daten über diesen Weg.

Routine

Ein Unterprogramm oder ein Teil eines Programms.

Routing

Transport von Daten zwischen zwei (oder mehr) Netzwerken.

RS-232

Serielle Schnittstelle mit 9- oder 25 poliger Verbindung, die der V.24 Norm entspricht.

R-Taste

Rückfragetaste. Bei modernen Telefonen löst die R-Taste die Hook-Flash-Funktion aus. Sie ist für die Nutzung der Komfortleistungen wie Rückfragen / Makeln und Dreierkonferenz erforderlich.

RTC

Real Time Clock - Echtzeituhr

Rückfragen

Bietet die Möglichkeit, nach dem Anklopfen das erste Gespräch zu parken und ein neues Gespräch entgegenzunehmen.

Rückkanaltechnik

Verfahren für interaktives Fernsehen im Zusammenhang mit digitaler Übertragungstechnik.

Rufnummern- Übermittlung

Die Telefonnummer des Anrufers erscheint auf dem Display, bevor das Telefonat entgegengenommen wird. Das Endgerät muss dieses Leistungsmerkmal unterstützen.

Rufverteilung

Bei Telefonanlagen mit mehreren Anschlüssen können Anrufe bestimmten Endgeräten oder Gruppen zugeordnet werden.

Rufzuordnung

Die Rufzuordnung ist bei Telefonanlagen einstellbar. Man kann selbst festlegen, bei welchen Endgeräten der Externruf in welcher Reihenfolge signalisiert wird.

Rundsenden

Komfortable Möglichkeit bei Telefaxgeräten, eine Nachricht an eine festgelegte Gruppe von Adressaten automatisch zu versenden.

Runtime

Laufzeit. Die Zeit, in der ein Programm aktiv ist.

Runtime error

Laufzeit-Fehler. Ein während des Programmlaufs auftretender Fehler.