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0-9 + sonstige

Lexikon der Informations-Technologie - Buchstabe T

 

T.120 SSNMPandard (Datenapplikation)

Datenübertragungsstandard von der ITU (International Telecommunications Union) für Videokonferenzen. Ermöglicht das zeitgleiche Zugreifen auf Dokumente (Document Sharing) und Anwendungen (Application Sharing).

Tabstop

siehe Tabulator

Tabulator

Hilfsmittel in Textprogrammen für die Erstellung von Tabellen oder Einzügen. Durch Betätigen der Tabulator-Taste wird bis zum nächsten Tabulatorzeichen (Tabstop) gesprungen.

TAE

TelekommunikationsAnschlussEinheit. In Deutschland übliche Steckdosen zum Anschluss analoger Telekommunikationsgeräte an das analoge Telefonnetz. Bei den TAE-Steckern und TAE-Steckdosen wird zwischen F- und N-Codierung unterschieden.
 F-Codierung: F bedeutet Fernsprechen. Diese Stecker sind an Telefonen angebracht.
 N-Codierung: N bedeutet Nicht-fernsprechen. Diese Stecker sind an Zusatzgeräten wie z. B. Faxgeräten, Modems und Anrufbeantwortern angebracht. Es stehen verschiedene Ausführungen zur Verfügung. Am häufigsten findet die Dreifach-TAE (NFN) Anwendung, an der ein Telefon und zwei Zusatzgeräte angeschlossen werden können.

Tag

Ein HTML-Befehl, der den Browser anweist, den so markierten Text auf eine bestimmte Weise darzustellen.

Taktfrequenz

Masseinheit für die Arbeitsgeschwindigkeit eines Prozessors, gemessen in MHz

TAN

Transaktionsnummer. TANs werden beim Homebanking eingesetzt, um Aktionen wie z.B. Überweisungen zu schützen. Für jede Aktion muss eine neue TAN genommen werden. Siehe auch PIN.

TAPl

Telephony Application Programming Interface, Telephony API. Telefonieschnittstelle von Microsoft, mit der Telefonfunktionen aus Windows-Anwendungen heraus steuerbar sind.

Target

Target ist das Ziel einer Datenübertragung

Task-Leiste

Symbolleiste am unteren Bildrand von Windows. Hier befinden sich die Symbole aller geöffneten Programme und Ordner.

Tastaturcodes

Tastaturbefehle, die über Tastaturcodes aufgerufen werden können, bedient man mit den Zusatztasten STRG / CTRL oder ALT. Wie bei der SHIFT-Taste müssen diese Tasten zusammen mit anderen Tasten bedient werden, um einen bestimmten Befehl auszulösen.

T-ATM

Das ATM-Netz der Deutschen Telekom.

TCO

1. Total Cost of Ownership. Gesamtkosten eines PC. Zum Kaufpreis kommen noch Installation und Wartung sowie Bugfixes und Updates hinzu.
2. Tjänstemännes Centralorganisation. Standardisierungsorganisation für Bildschirmarbeitsplätze in Schweden. Hat die Bildschirmnormen TCO-9x geschaffen.

TCP/IP

Transmission Control Protocol / Internet Protocol. Übertragungsprotokoll für Netzwerke. Das TCP-Protokoll übernimmt den Transport der Daten (3. Ebene des OSI-Schichtenmodells), während sich das IP-Protokoll um die Zustellung kümmert (4. Ebene des OSI-Schichtenmodells).

T-DSL

DSL der Deutschen Telekom

Telearbeit

Siehe Teleworking-Arbeitsplatz

Telefax

Bezeichnung für Fernkopieren (Kurzform: Fax), Zur originalgetreuen Übertragung von Texten, Grafiken und Dokumenten über das Telefonnetz.

Telefonbuchfunktion

Bei einigen Telefonen mit Display kann eine bestimmte Anzahl von Telefonnummern mit Namen abgespeichert werden. Diese lassen sich alphabetisch aufrufen und anwählen.

Tele- kommunikations- Anlage

Abk. TK-Anlagen. Der Leistungsumfang einer Telekommunikationsanlage ist herstellerspezifisch und ermöglicht unter anderem den Betrieb von Nebenstellen, kostenlose Interngespräche, Rückruf bei Besetzt und Konferenzschaltungen. Telefonanlagen übernehmen z. B. die Bürokommunikation (Sprach-, Text- und Datenübertragung).

Teleworking- Arbeitsplatz

Bezeichnung für einen Arbeitsplatz, der sich nicht in den Geschäftsräumen befindet, aber durch entsprechende Telekommunikationslösungen in das Unternehmensnetzwerk integriert ist.

Telnet

Übertragungsprotokoll im Internet und Terminalemulation zur Steuerung von Anwendungen auf anderen Computern über das Internet.

Template

Mustervorlagen mit wechselnden Layoutelementen

Terminal

Dateneingabe- und Datensichtgerät, Tastatur und Bildschirm. Die Rechenleistung und die Daten für die Terminals werden in einem zentralen Computer mit einem MultiUser-Betriebssystem (z.B. UNIX) zur Verfügung gestellt.

Terminaladapter

Gerät zur Schnittstellenanpassung. Hierdurch wird die Anschaltung von unterschiedlichem Equipment an ISDN ermöglicht. So dient der Terminaladapter a/b zur Anschaltung analoger Endgeräte an die S0-Schnittstelle des ISDN-Basisanschlusses. Bereits vorhandene analoge Endgeräte mit Tonwahl können weiter betrieben werden.

Terminalemulation

Erlaubt es, auf textbasierte Anwendungen anderer Computer via Modem, ISDN-Karte oder Internet zuzugreifen.

Terminalprogramm

Programm, das für die Datenfernübertragung verwendet wird, indem es das an den PC angeschlossene Modem steuert, z.B. Telix (Terminal von MS-Windows)

Terminator

Abschlusswiderstand. Ein Bauteil zum Abschluss eines linearen Bus. Es wird Anfang und das Ende des Kabels installiert und vernichtet das ankommende Signal, damit es nicht reflektiert wird.

Textmail

Textnachricht. Übertragung im reinen Textformat (Gegensatz Voice-Mail).

Textretrieval

Das Wiederfinden und Darstellen von Textpassagen innerhalb grosser Datenmengen.

Textur

Dreidimensionale Objekte mit einem Oberflächenmuster versehen, um sie realistischer erscheinen zu lassen.

TFE

Türfreisprecheinrichtung. Lässt sich an verschiedene Telefonanlagen anschalten mit dem Vorteil, über ein Telefon “die Tür abfragen" und auch öffnen zu können.

TFT

Thin Film Transistor. Flüssigkeitskristallanzeige (LCD) für Displays (Flatscreen). Wird auch Aktiv-Matrix-Farbdisplay genannt.

TFTP

Trivial File Transfer Protocol. Abgespecktes FTP

Thermodrucker / Thermotransfer- Drucker

Drucker mit Heizelementen, die Farbpunkte vom Farbband abschmelzen und sie auf das Papier übertragen.

Thesaurus

Synonym-Wörterbuch, das ähnliche oder wortverwandte Begriffe findet und zum Austausch für Begriffe des Textes anbietet.

Thicknet

Siehe 10Base5

Thinnet

Siehe 10Base2

Third-Level Domain

Die letzten drei Teile eines Namens im Internet, die einen Web-Server eindeutig bezeichnen. Bei http://www.meinname.de lautet die Third-Level Domain www.meinname.de, wobei www für einen bestimmten Server im Netz steht. Mit www wird meist der Web-Server bezeichnet, der Dokumente nach dem HTML-Standard im Internet zum Abruf bereithält

Tilde

Das Zeichen "~". Wird in der Mathematik für "ungefähr gleich", in einer URL häufig zur Kennzeichnung eines Benutzer-Unterverzeichnisses verwendet.
z.B. home.t-online.de/home/~kautz/welcome.htm

Time sharing

Abwechselndes Zuteilen von Rechenzeit an verschiedene Prozesse oder verschiedene Benutzer eines Mehrplatzsystems.

TK-Einrichtungen

Telefonanlagen

TLD

Siehe Top Level Domain.

TLS

Transport Layer Security. Internet-Protokoll zur sicheren Datenübertragung z. B. bei Online-Bankgeschäften.

T-Net

Das digitale Telefonnetz der Deutschen Telekom zum Anschluss analoger Endgeräte.

T-NetBox

Anrufbeantworter im T-Net und im T-ISDN. Die T-NetBox speichert bis zu 30 Nachrichten.

Token

Unter einem Token versteht man ein Bitmuster, das ständig in einer Richtung ein Ring-Netzwerk durchläuft. Die Bitfolge signalisiert die Zustände “belegt” oder “frei”. Eine Station, die ein “Frei-Token” erhält, ist sendeberechtigt und kann ihre Daten mit den Token verschicken, das nun solange belegt ist, bis die Daten den Empfänger erreicht haben und die Empfangsbestätigung beim Absender durchgeführt ist. Token werden z.B. in Token-Ring- und FDDI-Netzwerken genutzt.

Token Ring

LAN-Spezifikation von IBM gemäss IEEE 802.2 und IEEE 802.5. Die Verkabelung erfolgt sternförmig an einen Kontrator, logisch (und physikalisch) durchlaufen die Token jedoch einen Ring mit Geschwindigkeiten von 4 MBit/s bzw. 16 MBit/s.

T-Online

Online-Dienst der Deutschen Telekom.

Tonwahl

Auch Mehrfrequenzwahlverfahren (MFV).Wählmethode für die Telefonie. Grundlage für das Wählen sind unterschiedliche Tonfrequenzen. Im Gegensatz zur Pulswahl das modernere System

Tool

Werkzeug. Kleine Hilfsprogramme, die das Arbeiten erleichtern (sollen).

Toolbox

Routinen oder Bibliotheken zum Einbau in eigene Programme, um die Programmierung zu erleichtern.

Top-Level-Domain

Letzter Teil einer Internet-Adresse - wie “.de” für Deutschland

Topologie

Die physikalische und logische Anordnung von Netzknoten und -verknüpfungen; räumliche Anordnung der Rechner im Netzwerk.

Touchpad

Anstelle einer Maus meist beim Laptop verwendetes Eingabegerät

Touch-Screen

Monitore, bei denen Eingabebefehle über Berührungen bestimmter Felder des Bildschirms möglich sind

Tower

Aufrecht stehende Gehäuseform eines PC in verschiedenen Grössen (Big/Midi/Mini)

TP

siehe Twisted Pair.

Track

Logische Einheit auf einer CD. Ein Track kann entweder Daten oder Musik enthalten.

Trackball

Eingabegerät, ersetzt die Maus, manchmal in der Tastatur integriert.

traffic

engl. für Verkehr. Angabe der Menge an transportierten Daten bzw. Nachfrage eines Online-Angebots

Transceiver

Transmitter/Receiver. Geräte, die elektromagnetische Signale sowohl senden als auch empfangen können.

Transferrate

Masseinheit für die Datenübertragungsgeschwindigkeit in Kbyte/s

Transistor

Elektronischer Minischalter - Grundlage des Mikroprozessors.

Trap

Bei Verwendung von SNMP wichtige Meldung, die sofort weitergegeben wird.

Treiber

Eine Software-Komponente, die einem Computer den Datenaustausch mit einem bestimmten Gerät erlaubt.

Trial and Error

Versuch und Irrtum. Problem-Lösungsmethode, bei der viele Möglichkeiten geplant ausprobiert werden, um eine optimale Lösung zu finden.

Trojanisches Pferd

Programm, das ungewollt mit anderen Daten auf den Computer geladen wird und hier vom Anwender nicht gewünschte Funktionen durchführt. Siehe auch Virus und Wurm

trouble shooting

engl. für Fehlersuche. Hiermit ist jedoch nicht nur die Suche, sondern auch die Behebung der Fehler gemeint.

True Type

Vektorisierte Schriften für Windows

Truecolor

Farbtiefe mit 24 Bit (je ein Byte für Rot, Grün und Blau), wodurch 16,7 Millionen verschiedene Farben dargestellt werden können.

TSR

Terminate and Stay Resident. Programme, die im Hintergrund arbeiten können, während andere, ganz normale Programme wie gewohnt ablaufen.

TTF

True Type Font. Siehe True Type

Tunneln

Ummanteln der Datenpakete eines Protokolls, so dass sie mit einem anderen Protokoll transportiert werden können.

T-Verbinder

Verbinder zum Anschluss von Koaxialkabel an die Netzwerkkarte

TWAIN

Technology without an important Name. Ein Treiberschnittstelle für Scanner verschiedener Hersteller mit unterschiedlicher Software. So sollte jeder TWAIN-kompatible Scanner mit jeder TWAIN-kompatiblen Software zusammenarbeiten können.

Twisted-Pair

Verdrilltes Kupferkabel, Bezeichnung für 8-adriges, zu Paaren verdrilltes Netzwerkkabel. Verschiedene Ausführungen sind in Gebrauch:
1. STP: Shielded Twisted Pair. Paarweise Abschirmung und ein zusätzlichen Gesamtabschirmung. Die paarweise Abschirmung erfolgt meist mittels einer kaschierten Aluminium-Folie, die Gesamtabschirmung mit einer Kombination aus Folie und einem verzinnten Kupfergeflecht.
2. UTP: Unshielded Twisted Pair. Nicht abgeschirmtes verdrilltes Kupferkabel.
3. S-UTP: Screened UTP. Nur eine Gesamtabschirmung, meist ein Folienschirm mit Beilaufdraht, teilweise auch verzinntes Kupfergeflecht. Wird meistens in Deutschland eingesetzt.
Darüber hinaus werden Twisted-Pair Kabel noch nach Kategorien unterteilt, die eine Aussage über die zulässigen Datengeschwindigkeiten enthalten:
Kategorie 1: für Sprache und niederfrequente Übertragungsraten.
Kategorie 2: bis 4 Mbit/s bei geringen Entfernungen
Kategorie 3: bis 10 Mbit/s, bis 100 Meter
Kategorie 4: bis 16 Mbit/s, bis 100 Meter
Kategorie 5: bis 100 Mbit/s, bis 100 Meter
Kategorie 6: bis 200 MHz, bis 100 Meter
Kategorie 7: bis 600 MHz, Spezifikation noch nicht endgültig abgeschlossen?